Mein Wahlkreis

Zwischen Berliner Metropole, Seenlandschaft und ländlichem Raum

Mein Wahlkreis umfasst Königs Wusterhausen, Storkow (Mark), die Gemeinde Tauche sowie die Ämter Spreenhagen und Scharmützelsee. Er erstreckt sich über Teile der Landkreise Dahme-Spreewald und Oder-Spree und gehört für mich zu den vielfältigsten Regionen Brandenburgs.

Hier treffen wachsende Städte auf kleine Dörfer, innovative Unternehmen auf traditionsreiche Handwerks- und Landwirtschaftsbetriebe sowie beliebte Urlaubsorte auf Gemeinden, in denen die Menschen seit Generationen zu Hause sind. Wälder, Seen und Flüsse prägen die Landschaft ebenso wie eine gute Verkehrsanbindung, engagierte Vereine und lebendige Ortsgemeinschaften.

Diese Vielfalt macht meinen Wahlkreis besonders. Sie bedeutet aber auch, dass die Herausforderungen von Ort zu Ort unterschiedlich sind. Während einige Gemeinden stark wachsen, geht es andernorts vor allem darum, öffentliche Angebote, medizinische Versorgung und Mobilität dauerhaft zu sichern. Schulen und Kitas müssen mit der Entwicklung Schritt halten, Straßen und Schienenwege modernisiert und das Ehrenamt verlässlich unterstützt werden.

Als Landtagsabgeordneter möchte ich die unterschiedlichen Interessen unserer Region zusammenbringen und ihnen in Potsdam eine starke Stimme geben. Dabei ist mir wichtig, nicht nur über die Menschen zu sprechen, sondern mit ihnen – direkt vor Ort, in meinen Bürgerbüros und bei zahlreichen Terminen im gesamten Wahlkreis.

Königs Wusterhausen

Königs Wusterhausen ist meine Heimatstadt und seit vielen Jahren ein Schwerpunkt meines kommunalpolitischen Engagements. Die Stadt verbindet die Nähe zu Berlin mit einer hohen Lebensqualität zwischen Wäldern, Seen und Wasserwegen. Rund 40.000 Menschen leben hier – in der Kernstadt ebenso wie in den vielen unterschiedlich geprägten Ortsteilen.

Zu Königs Wusterhausen gehören Diepensee, Kablow, Niederlehme, Senzig, Wernsdorf, Zeesen und Zernsdorf. Hinzu kommen zahlreiche Gemeinde- und Wohnplätze wie Deutsch Wusterhausen, Kablow-Ziegelei, Körbiskrug, Neue Mühle, Uckley und Ziegenhals. Jeder dieser Orte besitzt eine eigene Geschichte und einen besonderen Charakter.

Mit dem Schloss, dem historischen Stadtkern und dem Funkerberg verfügt Königs Wusterhausen über ein bedeutendes kulturelles Erbe. Der Funkerberg steht wie kaum ein anderer Ort für die Geschichte der deutschen Rundfunktechnik und entwickelt sich zugleich zu einem modernen Standort für Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft. Die vielen Seen und Wasserwege, das Strandbad Neue Mühle sowie ein aktives Vereins- und Kulturleben machen die Stadt zu einem attraktiven Wohn- und Freizeitort.

Königs Wusterhausen wächst. Das eröffnet Chancen, stellt die Stadt aber auch vor große Aufgaben. Neue Wohnungen allein reichen nicht aus. Mit dem Wachstum müssen Schulen, Kitas, soziale Einrichtungen, Feuerwehren, Straßen und der öffentliche Nahverkehr Schritt halten. Gleichzeitig gilt es, den Charakter der Ortsteile zu erhalten und neue Bauvorhaben mit der notwendigen sozialen Infrastruktur zu verbinden.

Ein weiteres zentrales Thema ist die Mobilität. Der Bahnhof Königs Wusterhausen ist einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte im südöstlichen Berliner Umland. Verlässliche Bahnverbindungen, ein gut abgestimmter Busverkehr, sichere Radwege und ausreichend Parkmöglichkeiten sind entscheidend, damit die Stadt auch künftig gut erreichbar bleibt.

Mein Ziel ist eine Stadtentwicklung, die nicht nur auf Einwohnerzahlen und Bauflächen schaut, sondern auf Lebensqualität, Zusammenhalt und funktionierende öffentliche Angebote. Die Kernstadt und die Ortsteile müssen dabei gleichermaßen berücksichtigt werden.

Stadt Königs Wusterhausen

 

Storkow (Mark)

Storkow verbindet eine historische Altstadt mit einer beeindruckenden Seen- und Naturlandschaft. Die Burg Storkow ist das weithin sichtbare Wahrzeichen der Stadt und zugleich ein wichtiger Ort für Kultur, Veranstaltungen und Begegnung. Seen, Wälder und Wasserwege machen Storkow zu einem beliebten Wohn- und Urlaubsort.

Zur Stadt gehören die Ortsteile Alt Stahnsdorf, Bugk, Görsdorf, Groß Eichholz, Groß Schauen, Kehrigk, Klein Schauen, Kummersdorf, Limsdorf, Philadelphia, Rieplos, Schwerin, Selchow und Wochowsee. Diese Verbindung aus der Kernstadt und vielen ländlich geprägten Ortsteilen macht den besonderen Charakter Storkows aus.

Tourismus und Naherholung sind wichtige wirtschaftliche Faktoren. Gleichzeitig ist Storkow ein Ort, an dem Menschen leben, arbeiten, ihre Kinder großziehen und sich ehrenamtlich engagieren. Die Kurmark-Kaserne und die Bundeswehr gehören seit vielen Jahren zur Stadt und sind ein wichtiger Arbeitgeber und Partner der Region.

Die politischen Aufgaben reichen von der Sicherung guter Bildungs- und Betreuungsangebote über die medizinische Versorgung bis zur Entwicklung der Innenstadt und der Ortsteile. Auch eine verlässliche Verkehrsanbindung ist entscheidend. Das gilt für den Bahnverkehr ebenso wie für Busverbindungen, Straßen und Radwege.

Mir ist wichtig, dass nicht nur die Kernstadt, sondern auch die kleineren Ortsteile gut erreichbar bleiben und sich weiterentwickeln können. Dazu gehören funktionierende Feuerwehren, lebendige Dorfgemeinschaften und öffentliche Orte, an denen Menschen zusammenkommen können.

Storkow zeigt, wie gut sich Tradition, Natur und moderne Entwicklung miteinander verbinden lassen. Diese Stärken gilt es zu bewahren und für die Zukunft auszubauen.

Stadt Storkow/Mark

Amt Spreenhagen

Das Amt Spreenhagen besteht aus den Gemeinden Gosen-Neu Zittau, Rauen und Spreenhagen. Es liegt zwischen dem Berliner Stadtrand, der Müggelspree und den ausgedehnten Wald- und Seenlandschaften des Landkreises Oder-Spree.

Die einzelnen Gemeinden sind sehr unterschiedlich geprägt. Gosen-Neu Zittau liegt unmittelbar an der Grenze zu Berlin und erlebt einen entsprechend hohen Entwicklungsdruck. Rauen ist mit den Rauener Bergen, dem Aussichtsturm und seinem historischen Ortsbild ein beliebtes Ziel für Erholungssuchende. Spreenhagen und seine Ortsteile sind durch die Müggelspree, Landwirtschaft, Handwerk, mittelständische Unternehmen und ein aktives Vereinsleben geprägt.

Gerade diese Mischung aus Nähe zur Metropole und ländlichem Raum bietet große Chancen. Viele Menschen schätzen die Ruhe, die Natur und das gemeinschaftliche Leben. Gleichzeitig möchten sie ihre Arbeitsplätze, Schulen, Ärzte, Einkaufsmöglichkeiten und kulturellen Angebote gut erreichen können.

Deshalb sind verlässliche Straßen und Busverbindungen, sichere Radwege sowie gute Bildungs- und Betreuungsangebote von besonderer Bedeutung. Auch die Feuerwehren, Vereine und ehrenamtlichen Initiativen brauchen gute Rahmenbedingungen. Sie sorgen nicht nur für Sicherheit, sondern halten die Gemeinschaft in den Orten zusammen.

Politische Entscheidungen müssen berücksichtigen, dass eine ländlich geprägte Gemeinde andere Voraussetzungen hat als eine Großstadt. Öffentliche Angebote dürfen nicht allein danach beurteilt werden, wie viele Menschen sie täglich nutzen. Entscheidend ist auch, welche Bedeutung sie für die Lebensqualität und den Zusammenhalt vor Ort besitzen.

Ich möchte dazu beitragen, dass das Amt Spreenhagen seinen eigenen Charakter bewahrt und zugleich von der dynamischen Entwicklung der Hauptstadtregion profitieren kann.

Amt Spreenhagen

Amt Scharmützelsee

Das Amt Scharmützelsee umfasst die Gemeinden Bad Saarow, Diensdorf-Radlow, Langewahl, Reichenwalde und Wendisch Rietz. Der Scharmützelsee, häufig als „Märkisches Meer“ bezeichnet, prägt die Landschaft und das Lebensgefühl der gesamten Region.

Bad Saarow ist als Kur- und Gesundheitsstandort weit über Brandenburg hinaus bekannt. Die SaarowTherme, das Klinikum, zahlreiche Hotels und gastronomische Angebote sowie die historische Villenarchitektur verleihen dem Ort seinen besonderen Charakter.

Diensdorf-Radlow liegt unmittelbar am östlichen Ufer des Scharmützelsees und verbindet eine hohe Wohnqualität mit Natur, Kultur und einem aktiven Dorfleben. Langewahl ist von Wäldern und den Dubrower Bergen umgeben und zeichnet sich durch eine engagierte Dorfgemeinschaft aus. Zur Gemeinde Reichenwalde gehören auch Dahmsdorf und Kolpin. Wendisch Rietz ist ein staatlich anerkannter Erholungsort mit vielfältigen Angeboten für Familien, Wassersportler und Urlaubsgäste.

Tourismus, Gesundheit und Gastronomie sind wichtige wirtschaftliche Säulen der Region. Sie schaffen Arbeitsplätze und machen den Scharmützelsee zu einem der bekanntesten Reiseziele Brandenburgs. Gleichzeitig muss die Region ein guter und bezahlbarer Lebensmittelpunkt für die Menschen bleiben, die hier dauerhaft zu Hause sind.

Dazu gehören eine verlässliche medizinische Versorgung, gute Schulen und Kitas, erreichbare Einkaufsmöglichkeiten sowie funktionierende Verkehrsverbindungen. Beschäftigte in Hotels, Kliniken, Pflegeeinrichtungen und gastronomischen Betrieben müssen ihre Arbeitsplätze auch ohne eigenes Auto erreichen können. Ebenso wichtig sind bezahlbarer Wohnraum und eine nachhaltige touristische Entwicklung.

Die Natur ist das größte Kapital der Region. Ihr Schutz muss deshalb mit wirtschaftlicher Entwicklung, moderner Infrastruktur und den Bedürfnissen der Bevölkerung verbunden werden. Besonders der Umgang mit Wasser, zunehmender Trockenheit, Starkregen und Nutzungskonflikten wird in den kommenden Jahren weiter an Bedeutung gewinnen.

Mein Ziel ist eine Entwicklung, von der Gäste, Unternehmen und vor allem die Menschen vor Ort gleichermaßen profitieren.

Amt Scharmützelsee

Tauche

Die Gemeinde Tauche liegt beiderseits der Spree zwischen dem Schwielochsee und dem Unterspreewald. Wälder, Felder, Gewässer und weitläufige Landschaften bestimmen das Bild der Gemeinde.

Zu Tauche gehören die zwölf Ortsteile Briescht, Falkenberg, Giesensdorf, Görsdorf, Kossenblatt, Lindenberg, Mittweide, Ranzig, Stremmen, Tauche, Trebatsch und Werder/Spree. Jeder dieser Orte hat seine eigene Geschichte und eine gewachsene Dorfgemeinschaft.

Mit dem Wettermuseum in Lindenberg, dem Ludwig-Leichhardt-Museum in Trebatsch sowie dem Schloss und dem historischen Park in Kossenblatt besitzt Tauche besondere kulturelle und wissenschaftliche Orte. Die Spree, zahlreiche Rad- und Wanderwege sowie naturnahe Badestellen bieten gute Voraussetzungen für einen sanften Tourismus.

Tauche steht zugleich beispielhaft für die Herausforderungen des ländlichen Raums. Lange Wege dürfen nicht dazu führen, dass Menschen schlechtere Chancen auf Bildung, medizinische Versorgung, Mobilität oder gesellschaftliche Teilhabe haben. Gute Straßen, verlässliche Busangebote und eine leistungsfähige digitale Infrastruktur sind deshalb keine Nebensache, sondern wichtige Voraussetzungen für gleichwertige Lebensverhältnisse.

Eine besondere Bedeutung haben die Feuerwehren, Vereine und ehrenamtlichen Initiativen. Sie organisieren Veranstaltungen, pflegen Traditionen, schaffen Angebote für Kinder und Jugendliche und helfen, wenn Unterstützung benötigt wird. Ohne dieses Engagement wäre das Leben in vielen Dörfern kaum vorstellbar.

Politik muss dafür sorgen, dass auch kleinere Orte eine Zukunftsperspektive haben. Dazu gehören erreichbare öffentliche Einrichtungen, Unterstützung für Landwirtschaft und regionale Unternehmen sowie Freiräume für eine behutsame Entwicklung. Tauche soll seine ländliche Identität bewahren und zugleich ein attraktiver Ort für Familien, ältere Menschen und Unternehmen bleiben.

Gemeinde Tauche

Eine Region, die zusammenhält

So unterschiedlich Königs Wusterhausen, Storkow, Tauche sowie die Ämter Spreenhagen und Scharmützelsee auch sind: Viele Herausforderungen verbinden die Menschen im gesamten Wahlkreis.

Es geht um verlässliche Mobilität und gute Infrastruktur, starke Schulen und Kitas, eine erreichbare medizinische Versorgung, bezahlbares Wohnen und attraktive Arbeitsplätze. Es geht um den Schutz unserer natürlichen Lebensgrundlagen und um die Frage, wie wir Wachstum gestalten, ohne den Charakter unserer Städte und Dörfer zu verlieren.

Vor allem aber geht es um Gemeinschaft. Vereine, Feuerwehren, soziale Einrichtungen, Unternehmen und viele engagierte Bürgerinnen und Bürger tragen jeden Tag dazu bei, dass unsere Region lebenswert bleibt.

Als Landtagsabgeordneter will ich für sie ansprechbar sein, ihre Erfahrungen aufnehmen und ihre Interessen im Landtag vertreten. Deshalb bin ich regelmäßig im gesamten Wahlkreis unterwegs. Denn gute Politik beginnt für mich mit dem Zuhören – dort, wo die Menschen leben, arbeiten und sich für ihre Heimat engagieren.