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Dringender Handlungsbedarf bei der Sanierung von Landesstraßen – ein Appell für mehr Investitionen

Der Landtagsabgeordnete Ludwig Scheetz zeigt Verständnis für den Unmut über die aktuelle Situation bezüglich der Landesstraße L40 im Ortsteil Senzig und erklärt dazu: „Die Sachlage an der L40 in Senzig symbolisiert eine generell unbefriedigende Entwicklung bei der Instandhaltung von Landesstraßen. Obwohl die Förderung von Schienenverkehr, öffentlichem Nahverkehr und Radwegen zweifellos wichtig für unser Bundesland ist, dürfen wir das Straßennetz nicht weiter vernachlässigen. Dies führt zu einem dauerhaften Missstand und einem Dauerärgernis für die Menschen vor Ort, für das ich vollstes Verständnis habe.“

Ludwig Scheetz zeigt sich enttäuscht über die Mitteilung des Landesbetriebs für Straßenwesen, dass eine grundhafte Sanierung der Ortsdurchfahrt Senzig derzeit nicht vorgesehen ist. „Ich bin mir der Herausforderungen, mit denen der Landesbetrieb konfrontiert ist, bewusst. Der Mangel an finanziellen und personellen Ressourcen muss für die Zukunft dringend abgestellt werden!“, betont Scheetz. Er hebt hervor, dass neben der L40 auch die L30 in Niederlehme und Wernsdorf stark sanierungsbedürftig ist und hier umgehender Handlungsbedarf besteht.

In diesem Kontext kündigt Scheetz eine mündliche Anfrage an das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung während der nächsten Plenarsitzung des Landtags an und sichert dem Netzwerk Senzig seine Unterstützung zu. Weiterhin plant er, alle relevanten Akteure zusammenzubringen. Ziel ist es, in einem gemeinschaftlichen Dialog zwischen Stadt, Landesbetrieb und Vertretern aus Senzig Lösungsansätze zu erörtern.

Darüber hinaus plädiert Scheetz für eine grundlegende Neuorientierung bei der Sanierung von Landesstraßen. „Die gegenwärtige Lage verdeutlicht die dringende Notwendigkeit, die Haushaltsmittel in der Zukunft für den Straßenbau erheblich aufzustocken und die Planungskapazitäten zu erweitern. Es ist entscheidend, dass sowohl der Landesbetrieb für Straßenwesen als auch das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung in die Lage versetzt werden, die Situation der L40 und anderer Landesstraßen in Brandenburg nachhaltig zu verbessern.  Es darf nicht länger zugesehen werden, wie sich der Zustand unserer Straßen verschlechtert. Aktuell investiert das Land nicht einmal annähernd genug in die Erhaltung des Straßenwerts. Gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen im Landtag habe ich versucht, die Mittel für Landesstraßen zu erhöhen. Leider war es aufgrund der Positionen innerhalb der Koalition, speziell von einem Koalitionspartner, nicht möglich, einen Konsens zu erzielen, was ich zutiefst bedauere. Ich bin jedoch zuversichtlich, dass sich nach der Landtagswahl im Herbst neue Möglichkeiten eröffnen werden.“

Ludwig Scheetz engagiert sich nachdrücklich für eine Verbesserung der Infrastruktur in Brandenburg und fordert eine umfassende Neubewertung der Prioritäten im Straßenbau, um den Anforderungen und Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger gerecht zu werden.